Besuch des Museums der fünf Kontinente

Der Dosenmann, die Kunststoff-Frau, ein sprechender Schuh oder der Kindersarg in Form und Farbe eines Sportschuhs des ghanaischen Künstlers Paa Joe (siehe Fotos), waren die Hingucker beim Besuch des Museums der fünf Kontinente der bilingualen Geografie-Klasse 7b in München. Die Exponate sind in den Ausstellungsräumen zum Thema „Subsahara-Afrika, Lebendige Traditionen-Kreative Gegenwart“ zu finden. Afrika jenseits der Klischees war das Motto der Führung durch die afrikanische Sammlung. Ethnologin Frau Dr. Karin Guggeis erzählte spannende und interessante Dinge zu den Kunstwerken. Sie widmet sich der Provenienzforschung, also der wissenschaftlichen Erforschung der Herkunft und Besitzgeschichte von Kulturgütern wie Kunstwerken, Büchern oder Alltagsgegenständen. Im Mittelpunkt der Museumsführung standen auch Masken, einmal die auf traditioneller Art aus Holz und aus verschiedenen Regionen Afrikas, die auch Aufschluss auf die Schönheitsideale früherer Zeit geben. Zum anderen auch Masken aus Plastikmüll von zeitgenössischen Künstlern der Gegenwart. In einem anschließenden Workshop konnten die Bilis (= bilingualen Schülerinnen) selbst kreativ werden und Masken aus CD-Rohlingen und allerlei Krimskrams gestalten.